Fertigung von Formfedern: ein vielschichtiger Prozess

Bild zum Artikel Herstellung technischer Federn: ein vielschichtiger Prozess

Um technische Federn in ihrer nahezu unüberschaubaren Anwendungsvielfalt zweckoptimiert und immer auf dem neuesten Stand der Technik herzustellen, muss man sich sowohl in der Beschaffung optimaler Materialien und Bauteile als auch in sämtlichen Fertigungsverfahren bestens auskennen. Um höchsten Qualitätsmaßstäben gerecht zu werden, erfordert das Lasern, Stanzen, Umformen und Montieren von technischen Federn neben dem Einsatz modernster Technik auch die damit verbundene Spezialkompetenz der Mitarbeiter.

Form follows function

Der bekannte Satz aus der Lehre vom guten Design gilt insbesondere im Bereich der hoch diversifizierten Anwendungsmöglichkeiten technischer Federn. Ob Formfeder, Flachfeder, Federklammer oder Federclip: Den Ausgangspunkt konstruktiver Überlegungen zu einer individuellen Lösung – ob hochkomplex oder auch ganz einfach – bildet immer die geforderte Funktionalität. Sie hat sich optimal in die sie umgebende Geometrie von Bauteilen einzupassen. Die spannende Frage dabei ist, in welcher Form die Feder den höchsten Effizienzwert erzielt. Im Kontext des Gesamtprodukts oder der Gesamtmaschinerie, in der die Feder wirkt, spielen auch Nachhaltigkeit und Ökologie ihre Rolle. Die Form „folgt“ also mehr Kriterien als nur ihrer technischen Funktion.

Formfedern sind anspruchsvoll

Die Produktion individueller Formfedern ist komplex. Oftmals komplizierte Formen, wie sie im Maschinenbau oder in der Feinwerk- oder Elektrotechnik sowie in der Medizintechnik Verwendung finden, lassen eine einfache Berechnung und Auslegung nicht zu. Insofern sind technisches Know-how und aktuelle Berechnungsmethoden gefragt, damit in der Folge die passenden Fertigungsverfahren eingesetzt werden. Es empfiehlt sich für Auftraggeber, eine ausführliche Dokumentation aller Faktoren der Fertigung zu bestellen, die es bei nachfolgenden Auslegungen ermöglicht, auf die gewonnenen Erkenntnisse zurückzugreifen und Zeit einzusparen. Je anspruchsvoller die Anforderungen sind, desto effektiver wirkt die Dokumentation bei späteren Prozessen.

Federformen kennen keine Grenzen

So überschaubar die Fertigungsverfahren von technischen Federn im Prinzip sind, so grenzenlos ist ihre Formgebung. In der Regel kommen anfangs reine Stanzbiege- und Laserschneideverfahren zum Einsatz, die dann in einem oder mehreren weiteren Schritten zum Umformen durch Biegen, Prägen, Kanten oder Tiefziehen führen. Mit dieser Klaviatur technischer Formverfahren lassen sich nahezu unzählige Produkte schaffen, die höchste Funktionalität auf kleinstem Raum in sich vereinigen. Die Oberflächenbehandlungen spezialisiert die Feder auf ihren ganz besonderen Einsatzzweck.
Trowalisieren, Gleitschleifen, Phosphatieren, Brünieren, Verzinken und Lackieren sind entsprechende Verfahren, die zum Rüstzeug jedes Herstellers technischer Federn gehören sollte.

Der Schlüssel zur optimalen Formfeder

Die Kompetenz in allen Bereichen des Gesamtpakets der Fertigung entscheidet darüber, welche Effizienz und Nachhaltigkeit in der einzelnen technischen Feder wirkt. Bei Schaaf gehen Sie auf Nummer Sicher, wenn Sie im Haus das geballte Wissen über Werkstoffe und Materialien sowie die unterschiedlichsten Fertigungsverfahren vorfinden wollen. Dies impliziert natürlich auch das Vorhandensein modernster Maschinerie, mit der auch dem vermeintlich unlösbaren Problem ein Produkt gegenüber gestellt wird, das eine individuelle nachhaltige und wirtschaftlich überzeugende Lösung beinhaltet.